Immobilienmakler · Roll-ups
Warum sind Maklerprovisionen nach dem NAR-Vergleich über 1 Milliarde US-Dollar noch immer so hoch?
Veröffentlicht 4. November 2026
Die kurze Antwort
- 21.000–25.000 US-Dollar: die Maklergebühr auf ein typisches US-Haus bei einer Gesamtprovision von 5–6 %, ausgehend von einem mittleren Bestandshauspreis von 417.500 US-Dollar (September 2026, NAR).
- 96,5 % der Inserate in Houston boten dem Käufermakler von 1997–2019 genau 3 %, so Ökonomen der Federal Reserve Bank of Richmond.
- 1,78 Milliarden US-Dollar: der Schadenersatz, den eine Jury am 31. Oktober 2023 nach der Feststellung einer Preisabsprache zusprach; NAR verpflichtete sich danach, über vier Jahre 418 Millionen US-Dollar zu zahlen, und die Vergleiche summierten sich auf mehr als 1 Milliarde US-Dollar.
- 2,36 % auf 2,42 %: So entwickelte sich laut Redfin die durchschnittliche Provision der Käufermakler vom 3. Quartal 2024 zum 3. Quartal 2025, ungefähr zurück auf das Niveau vor den Regeländerungen vom 17. August 2024.
- 21 %: der Anteil der Erstkäufer unter den Hauskäufern in der NAR-Umfrage von 2025, ein Rekordtief; das mittlere Alter der Erstkäufer lag bei 40.
- Unter 2 %: die typische Verkäuferprovision in Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Singapur, Schweden und Norwegen, so die Ökonomen der Richmond Fed.
Im September wurde das typische Bestandshaus in Amerika laut der National Association of Realtors (NAR) für 417.500 US-Dollar verkauft. Bei einer Gesamtprovision von 5–6 % kommt die Maklergebühr bei diesem Verkauf auf rund 21.000–25.000 US-Dollar. Jahrzehntelang wurde diese Gebühr in der Mitte geteilt, und der Verkäufer zahlte beide Hälften, auch die für den Makler, der für den Käufer arbeitete.
2019 ging eine Gruppe von Hausverkäufern in Missouri gegen diese Regelung vor. 2023 befand eine Jury, dass die NAR und einige der größten Maklerfirmen des Landes sich abgesprochen hatten, um die Provisionen hoch zu halten. Im August 2024 änderten sich die Regeln. Ein Jahr später lag die durchschnittliche Provision für Käufermakler wieder genau dort, wo sie angefangen hatte.
Was kostet eine Maklerprovision bei einem typischen Haus?#
Die Gebühr ist ein Prozentsatz des Verkaufspreises und bei einem Haus zum mittleren Preis einer der größten Einzelposten der Transaktion.
| Kennzahl | Zahl |
|---|---|
| Mittlerer Preis für Bestandshäuser (September 2026) | 417.500 US-Dollar |
| Gesamtprovision | 5–6 % |
| Maklergebühr bei diesem Verkauf | ~21.000–25.000 US-Dollar |
| 1 Prozentpunkt beim mittleren Haus | 4.175 US-Dollar |
| 2,5 % von 417.500 US-Dollar | 10.437 US-Dollar |
Viele kennen den üblichen Satz nicht. In einer Umfrage für die Consumer Federation of America von 2019 wussten nur 32 % der Amerikaner, dass eine typische Provision 5–6 % beträgt.
Warum lag die Provision der Käufermakler fast immer bei 3 %?#
Das System beruhte auf einer einzigen Regel. Wird ein Haus über einen Makler angeboten, kommt es in den örtlichen Multiple Listing Service (MLS), die Datenbank, mit der andere Makler Häuser für ihre Käufer finden. Jahrelang verlangte die NAR von Verkäufermaklern, die dort inserierten, dem Makler, der den Käufer brachte, ein Vergütungsangebot zu machen. Das war die Regel zur gemeinsamen Vergütung.
In der Praxis legte die Verkäuferseite die Vergütung des Käufermaklers fest, bevor überhaupt ein Käufer durch die Tür gekommen war, und die Angebote waren bemerkenswert einheitlich. Ökonomen der Federal Reserve Bank of Richmond untersuchten Inserate in Houston von 1997–2019 und stellten fest, dass die Verkäuferseite bei 96,5 % dem Käufermakler genau 3 % bot.
Das Internet machte es leicht, ohne Hilfe nach Häusern zu suchen, die Kosten der Haussuche sanken also. Doch laut einer Umfrage des Maklerverbands selbst von 2024, die dieselben Ökonomen zitieren, änderten sich die Provisionssätze kaum.
Wohin fließt eine Maklerprovision von 25.000 US-Dollar tatsächlich?#
Eine Provision von 25.000 US-Dollar wird mehrmals geteilt, bevor sie in irgendeiner Tasche landet:
- Sie wird zwischen der Maklerfirma, die das Haus inseriert hat, und der Maklerfirma, die den Käufer gebracht hat, aufgeteilt.
- Jede Maklerfirma teilt ihren Anteil je nach Vertrag mit dem einzelnen Makler.
- Der Makler bezahlt vom Rest seine eigenen Kosten: Lizenz, Marketing, Fahrten und Verbandsbeiträge.
Deshalb bedeutet eine hohe Provision nicht immer einen reichen Makler. Die Gebühr pro Verkauf ist hoch, verteilt sich aber auf sehr viele Makler, die um eine begrenzte Zahl von Verkäufen konkurrieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| NAR-Mitglieder (Mitgliederprofil 2026) | 1.438.569 |
| Mittleres Bruttoeinkommen eines typischen Maklers | 59.200 US-Dollar |
| Transaktionsseiten eines typischen Maklers pro Jahr | 9 |
| Käufer, die über einen Makler kauften (2025) | 88 % |
| Verkäufe von Bestandshäusern (September 2026, hochgerechnet aufs Jahr) | 3,99 Millionen |
Die Nachfrage nach Maklern ist nicht das Problem. Wenn sich wenig verkauft, wie derzeit mit unter vier Millionen im Jahr, bleibt die Provision pro Haus hoch, aber es gibt weniger Häuser zu verteilen.
Was geschah im Provisionsprozess Burnett gegen NAR?#
Im April 2019 reichten Hausverkäufer in Missouri eine Sammelklage gegen die NAR und mehrere der größten Maklerfirmen ein. Sie argumentierten, dass es eine Form der Preisabsprache sei, Verkäufer zur Bezahlung des Käufermaklers zu zwingen, und das zu Sätzen, die sich kaum je bewegten.
Der Fall kam im Oktober 2023 in Kansas City vor dem Bundesrichter Stephen Bough zur Verhandlung. Ein Sachverständiger der Verkäufer nannte die Regel einen der klarsten Fälle von Preisabsprache und Kollusion, die er je gesehen habe. Am 31. Oktober 2023 befand die Jury die Beklagten für haftbar und sprach 1,78 Milliarden US-Dollar Schadenersatz zu, ein Betrag, der nach dem Kartellrecht auf mehr als 5 Milliarden US-Dollar hätte verdreifacht werden können.
Binnen Monaten begann die Branche, sich zu vergleichen.
| Partei | Vergleich | Datum |
|---|---|---|
| National Association of Realtors | 418 Millionen US-Dollar über vier Jahre, dazu Regeländerungen | März 2024 |
| Compass | 57,5 Millionen US-Dollar | März 2024 |
| Keller Williams | 70 Millionen US-Dollar | — |
| Alle Vergleiche zusammen | Mehr als 1 Milliarde US-Dollar | — |
Im August 2026 bestätigte das Bundesberufungsgericht des 8. Bezirks den Vergleich einstimmig.
Was änderte sich am 17. August 2024 an den NAR-Regeln?#
Am 17. August 2024 traten zwei neue Regeln in Kraft:
- Keine Vergütungsangebote im MLS. Angebote zur Bezahlung von Käufermaklern dürfen nicht mehr im Multiple Listing Service stehen. Verkäufer können weiterhin anbieten, einen Käufermakler zu bezahlen, aber das muss anders geregelt werden und ist nun offen eine Entscheidung.
- Schriftliche Käufervereinbarung vor der Besichtigung. Käufer, die mit einem Makler arbeiten, müssen vor einer Hausbesichtigung eine schriftliche Vereinbarung unterschreiben. Sie muss festhalten, wie viel der Makler bekommt, und darf nicht unbefristet sein.
Die Idee war, dass Käufer ihre Makler bitten könnten, für weniger zu arbeiten, Verkäufer entscheiden könnten, die Käuferseite nicht zu bezahlen, und Makler erklären müssten, was sie wert sind. Den Preis für den Verkauf eines Hauses sollte der Wettbewerb bestimmen, Geschäft für Geschäft.
Warum senkte der NAR-Vergleich die Provisionen der Käufermakler nicht?#
Das ist der Teil der Geschichte, der nicht nach Plan lief. Laut Redfin sank die durchschnittliche Provision für Käufermakler direkt nach Beginn der neuen Regeln und stieg dann wieder.
| Quartal | Durchschnittliche Provision der Käufermakler (Redfin) |
|---|---|
| 2. Quartal 2024 | 2,38 % |
| 3. Quartal 2024 | 2,36 % |
| 2. Quartal 2025 | 2,43 % |
| 3. Quartal 2025 | 2,42 % |
Im 3. Quartal 2025 lag der Wert etwa so hoch wie vor der Regeländerung. Zwei Gewohnheiten erklären vieles davon:
- Verkäufer boten trotzdem weiter an, den Käufermakler zu bezahlen, aus Sorge, ein Haus ohne dieses Angebot könnte weniger Käufer anziehen.
- Käufer, die durch hohe Preise und Hypothekenzinsen ohnehin am Limit sind, zahlen ihren Makler lieber nicht bar.
An anderer Stelle gibt es Anzeichen von Bewegung. Eine Branchenumfrage unter Maklern (RISMedia 2025, zitiert von der Richmond Fed) ergab, dass die durchschnittliche Gesamtprovision nach dem Vergleich von 5,64 % auf 4,96 % sank. Doch auf der Käuferseite bewegte sich die Zahl, die sich bewegen sollte, kaum. Alte Gewohnheiten können so mächtig sein wie alte Regeln.
Wer zahlt die Maklerprovision wirklich, Käufer oder Verkäufer?#
Auf dem Papier zahlt der Verkäufer. Das Geld kommt beim Abschluss aus dem Verkaufserlös. Viele Ökonomen argumentieren jedoch, dass Verkäufer ihre Angebotspreise mit Blick auf die Provision festlegen, sodass die Kosten meist in dem Preis stecken, den Käufer zahlen. Für die meisten Familien sind Kauf und Verkauf zwei Hälften desselben Umzugs, also tragen beide Seiten einen Teil der Gebühr.
Beim mittleren Haus ist ein einziger Prozentpunkt Provision 4.175 US-Dollar wert. Das zählt vor allem für diejenigen, die einsteigen wollen. In der NAR-Umfrage von 2025 machten Erstkäufer nur 21 % der Hauskäufer aus, ein Rekordtief, und der mittlere Erstkäufer war 40 Jahre alt.
Weil Provisionen ein Prozentsatz sind, steigt die Gebühr automatisch mit den Hauspreisen, auch wenn die Besichtigung eines Hauses für 400 Tsd. US-Dollar nicht unbedingt doppelt so viel Arbeit macht wie die eines Hauses für 200 Tsd. US-Dollar.
Wie schneiden Maklerprovisionen in anderen Ländern im Vergleich zu den USA ab?#
Laut den Ökonomen der Richmond Fed haben andere Länder sich ganz anders entschieden.
| Länder | So funktioniert es |
|---|---|
| Großbritannien, Irland, Niederlande, Singapur, Schweden, Norwegen | Verkäuferprovision meist unter 2 % |
| Australien, Kanada, Dänemark | Viele Käufer kaufen ohne eigenen Makler, verhandeln direkt mit dem Makler des Verkäufers oder holen sich nur für einzelne Aufgaben Hilfe, etwa von einem Anwalt oder Gutachter |
| Vereinigte Staaten | ~5–6 %, wobei traditionell der Verkäufer beide Seiten bezahlt |
Keines dieser Systeme ist perfekt, und die Leistungen der Makler unterscheiden sich von Land zu Land, der Vergleich ist also nicht exakt. Aber er zeigt, dass das amerikanische Modell kein Naturgesetz ist. Es ist ein Geschäftsmodell, und lange Zeit war es durch Regeln geschützt, die den Preiswettbewerb erschwerten.
Kann man über eine Maklerprovision verhandeln?#
Ja. Provisionen sind verhandelbar, und das waren sie schon immer. Wenn Sie in den USA ein Haus kaufen oder verkaufen:
- Fragen Sie, was der Makler verlangt und was Sie dafür bekommen.
- Käufer: Lesen Sie die Käufervereinbarung, bevor Sie sie unterschreiben und Häuser besichtigen. Wissen Sie genau, was Sie schulden würden, wenn der Verkäufer die Gebühr Ihres Maklers nicht übernimmt.
- Verkäufer: Ob Sie den Käufermakler bezahlen, ist jetzt Ihre Entscheidung, kein automatischer Teil des Inserats. Besprechen Sie die Vor- und Nachteile mit Ihrem Makler.
- Vergleichen Sie Full-Service-, Discount- und Festpreis-Maklerfirmen, die sehr unterschiedliche Preise und Leistungen bieten.
- Betrachten Sie die Gebühr in Dollar, nicht in Prozent. 2,5 % klingen wenig, aber 2,5 % von 417.500 US-Dollar sind 10.437 US-Dollar.
Hauspreise sind landesweite Medianwerte und schwanken je nach Markt stark.
Fragen, die wirklich gestellt werden
Wie hoch ist die Maklerprovision bei einem typischen Haus?
Bei einer Gesamtprovision von 5–6 % kommt die Maklergebühr auf ein mittleres Bestandshaus für 417.500 US-Dollar (September 2026) auf rund 21.000–25.000 US-Dollar. Jeder Prozentpunkt entspricht bei diesem Haus 4.175 US-Dollar.
Warum lag die Provision der Käufermakler immer bei 3 %?
Nach der NAR-Regel zur gemeinsamen Vergütung mussten Verkäufermakler im MLS ein Vergütungsangebot an den Käufermakler veröffentlichen. Ökonomen der Richmond Fed stellten fest, dass dieses Angebot bei 96,5 % der Inserate in Houston von 1997–2019 genau 3 % betrug.
Wie lautete das Urteil im Fall Burnett gegen NAR?
Am 31. Oktober 2023 befand eine Jury in Kansas City NAR und mehrere große Maklerfirmen für haftbar, sich abgesprochen zu haben, um die Provisionen hoch zu halten, und sprach 1,78 Milliarden US-Dollar Schadenersatz zu. NAR verpflichtete sich im März 2024, über vier Jahre 418 Millionen US-Dollar zu zahlen, und die Vergleiche summierten sich auf mehr als 1 Milliarde US-Dollar.
Was änderte sich nach dem NAR-Vergleich?
Seit dem 17. August 2024 dürfen Angebote zur Bezahlung von Käufermaklern nicht mehr im MLS stehen, Verkäufer können sie aber weiterhin auf anderem Weg anbieten. Käufer, die mit einem Makler arbeiten, müssen zudem vor einer Besichtigung eine schriftliche Vereinbarung über dessen Vergütung unterschreiben.
Sind die Maklerprovisionen nach dem NAR-Vergleich gesunken?
Auf der Käuferseite kaum. Die durchschnittliche Provision der Käufermakler sank laut Redfin im 3. Quartal 2024 auf 2,36 % und stieg bis zum 3. Quartal 2025 auf 2,42 %, etwa das Niveau vor den neuen Regeln. Eine Maklerumfrage ergab, dass die durchschnittliche Gesamtprovision von 5,64 % auf 4,96 % sank.
Wer zahlt die Maklerprovision tatsächlich?
Auf dem Papier zahlt der Verkäufer sie beim Abschluss aus dem Verkaufserlös. Viele Ökonomen argumentieren, dass die Kosten in die Angebotspreise eingerechnet sind, sodass auch Käufer einen Teil tragen.
Sind Maklerprovisionen in anderen Ländern niedriger?
Ja. Laut den Ökonomen der Richmond Fed zahlen Verkäufer in Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Singapur, Schweden und Norwegen meist unter 2 %. In Australien, Kanada und Dänemark kaufen viele Käufer ohne eigenen Makler.
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Quellen
Alle Zahlen und Daten stammen aus öffentlicher Berichterstattung.
- ·National Association of Realtors — Existing-Home Sales, September 2026
- ·National Association of Realtors — 2026 Member Profile
- ·National Association of Realtors — 2025 Profile of Home Buyers and Sellers
- ·Federal Reserve Bank of Richmond — Grochulski & Wang, Real Estate Commissions and Homebuying (WP 24-01R)
- ·Consumer Federation of America — consumer survey on commissions
- ·Inman — 8th Circuit affirms settlement
- ·HousingWire — Compass settlement
- ·Redfin — average buyer's agent commission
- ·The MortgagePoint — average U.S. buyer's agent commissions
- ·RISMedia — 2025 agent survey on commissions
- ·Wikipedia — Burnett v. National Association of Realtors
Nichts davon ist eine Anlageberatung. Die Zahlen sind Spannen aus öffentlicher Berichterstattung und variieren je nach Markt und Betreiber.
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Das Video ist auf Englisch; hier steht wörtlich, was darin gesagt wird.
In September, the typical existing home in America sold for about four hundred seventeen thousand dollars. At a combined commission of five to six percent, the agents' fee on that sale comes to roughly twenty-one to twenty-five thousand dollars. For decades, that fee was split down the middle — and the seller paid both halves, including the agent who was working for the buyer on the other side of the deal. Most people never questioned it. In twenty nineteen, a group of home sellers in Missouri did. In twenty twenty-three, a jury found that the National Association of Realtors and some of the country's biggest brokerages had conspired to keep commissions high, and awarded nearly one point eight billion dollars in damages. The rules changed in August twenty twenty-four. And a year later, the average commission for buyers' agents was right back where it started. Meanwhile, in countries like the United Kingdom and the Netherlands, sellers typically pay less than two percent. So why does selling a house in America cost so much? Who really pays that fee? And why didn't a billion-dollar lawsuit change it? Let's follow the money.
The system rested on one rule. When you list a home with an agent, it goes into a local database called the multiple listing service, which other agents use to find homes for their buyers. For years, the National Association of Realtors required sellers' agents who listed homes there to make an offer of compensation to whichever agent brought the buyer. It was called the cooperative compensation rule. In practice, it meant the seller's side set the buyer's agent's pay, before any buyer had even walked through the door. And those offers were remarkably uniform. Economists at the Federal Reserve Bank of Richmond studied listings in Houston from nineteen ninety-seven to twenty nineteen. In about ninety-six and a half percent of them, the seller's side offered the buyer's agent exactly three percent. Not two and a half. Not three and a quarter. Three. The internet made it easy to search for homes on your own, and the costs of finding a house fell. But according to a twenty twenty-four survey by the Realtors' own association, cited by those same economists, commission rates barely changed. Many people didn't even know what the going rate was. In a twenty nineteen survey for the Consumer Federation of America, only about a third of Americans knew that a typical commission was five or six percent. That's the fee almost nobody negotiates.
So where does a twenty-five-thousand-dollar commission actually go? First, it's split between two sides: the brokerage that listed the home and the brokerage that brought the buyer. Then each brokerage splits its share with the individual agent, depending on their contract. And the agent pays their own costs out of what's left: licensing, marketing, travel, association dues. That's why a big commission doesn't always mean a rich agent. And demand for agents is not the problem: in the association's twenty twenty-five survey, eighty-eight percent of buyers bought through an agent or a broker. The National Association of Realtors has about one point four four million members. In its latest member survey, the typical Realtor reported a median gross income of about fifty-nine thousand two hundred dollars, and nine transaction sides in a year. So the system has a strange shape. The fee on each sale is high, but it's spread across a huge number of agents competing for a limited number of sales. In a year when sales are slow — and right now, existing-home sales are running at under four million a year — the commission on each home stays high, but there are fewer homes to go around.
Then the system went to court. In April twenty nineteen, home sellers in Missouri filed a class-action lawsuit against the National Association of Realtors and several of the largest brokerages. Their argument was simple: forcing sellers to pay the buyer's agent, at rates that hardly ever moved, was a form of price-fixing. The case went to trial in Kansas City in October twenty twenty-three, in front of federal judge Stephen Bough. One expert witness for the sellers called the rule one of the clearest cases of price-fixing and collusion he had ever seen. On October thirty-first, the jury agreed. It found the defendants liable and awarded about one point seven eight billion dollars in damages — an amount that could have been tripled under antitrust law to more than five billion. Within months, the industry started settling. In March twenty twenty-four, the National Association of Realtors agreed to pay four hundred eighteen million dollars over four years and to change its rules. Large brokerages paid settlements of their own, from Compass to Keller Williams, bringing the total to more than one billion dollars. This August, a federal appeals court unanimously upheld the settlement.
So what actually changed? On August seventeenth, twenty twenty-four, two new rules took effect. First, offers of compensation for buyers' agents could no longer be posted on the multiple listing service. Sellers can still offer to pay a buyer's agent — but it has to be arranged some other way, and it's now openly a choice. Second, buyers working with an agent must now sign a written agreement before they tour a home. That agreement has to spell out how much the agent will be paid, and it can't be open-ended. For the first time, many buyers had to look at a document that put a number on their agent's fee. In theory, that should create real negotiation. A buyer can ask their agent to work for less. A seller can decide not to pay the buyer's side at all. Agents have to explain what they're worth. That was the promise: a market where the price of selling a home would finally be set the way most prices are — by competition, one deal at a time.
Here's what happened. According to Redfin, the average commission paid to buyers' agents dipped to two point three six percent in the third quarter of twenty twenty-four, right after the new rules began. Then it climbed back. By the third quarter of twenty twenty-five, it was two point four two percent — roughly the same level as before the rules changed. Many sellers kept offering to pay the buyer's agent anyway, worried that a home without that offer might attract fewer buyers. And many buyers, already stretched by high prices and mortgage rates, would rather not pay their own agent in cash. There are signs of movement elsewhere. One industry survey of agents found that average total commissions fell from about five point six percent to just under five percent after the settlement. But on the buyer's side, the number that was supposed to move barely did. Old habits, it turns out, can be as powerful as old rules.
So who really pays the commission? On paper, it's the seller. The money comes out of the sale proceeds at closing. But many economists argue that sellers set their asking prices with the commission in mind. If selling a home costs five or six percent, that cost tends to be built into the price buyers pay. In other words, both sides carry part of the fee — and for most families, buying and selling are two halves of the same move. On the median home, a single percentage point of commission is worth more than four thousand dollars. That matters most for the people trying to get in. In its twenty twenty-five survey, the National Association of Realtors found that first-time buyers made up just twenty-one percent of home buyers — a record low. The median first-time buyer was forty years old. Any cost that's quietly built into the price of a house makes that first step a little harder. And because commissions are a percentage, the fee rises automatically with home prices, even though showing a four-hundred-thousand-dollar house doesn't necessarily take twice the work of showing a two-hundred-thousand-dollar one.
Other countries made very different choices. According to the Richmond Fed economists, in countries such as the United Kingdom, Ireland, the Netherlands, Singapore, Sweden and Norway, the commission sellers pay is typically under two percent. In others, like Australia, Canada and Denmark, many buyers purchase homes without an agent of their own. In those markets, the buyer usually deals directly with the seller's agent, or hires help only for specific tasks, like a lawyer or an inspector. None of these systems is perfect, and the services agents provide differ from country to country, so the comparison isn't exact. But they show that the American model — a fee around five to six percent, with the seller paying both sides — isn't a law of nature. It's a business model. And for a long time, it was protected by rules that made it hard for anyone to compete on price.
So what does this mean if you're buying or selling a home in the U.S.? Here's what's worth knowing. First, commissions are negotiable. They always were. Ask what the agent charges, and ask what you get for it. Second, if you're buying, read the buyer agreement before you sign it — and before you tour homes. Know exactly what you'd owe if the seller doesn't cover your agent's fee. Third, if you're selling, offering to pay the buyer's agent is now your decision, not an automatic part of the listing. Talk through the trade-offs with your agent. Fourth, compare. Full-service, discount and flat-fee brokerages offer very different prices and very different levels of service. And fifth, look at the fee in dollars, not percentages. Two and a half percent sounds small. On a typical home, it's more than ten thousand dollars. The biggest purchase of your life comes with one of the biggest fees you'll ever pay — and for decades, almost nobody asked whether it had to be that way.
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