Bestattungswesen · Roll-ups
Warum sind Beerdigungen so teuer, und wem gehört Ihr Bestattungsinstitut?
Veröffentlicht 7. Oktober 2026
Die kurze Antwort
- 1.485 Bestattungsinstitute und 500 Friedhöfe in 44 Bundesstaaten, 8 kanadischen Provinzen, Washington D.C. und Puerto Rico gehören Service Corporation International, die angibt, dass die ursprünglichen Namen übernommener Betriebe in der Regel erhalten bleiben.
- 2.700 US-Dollar war der mittlere SCI-Preis für eine einfache Feuerbestattung in einer Studie der Consumer Federation of America und der Funeral Consumers Alliance von 2017, gegenüber rund 1.562 US-Dollar bei den übrigen Instituten – der Bericht beschreibt die SCI-Preise als 47 bis 72 Prozent höher.
- 17,0 Milliarden US-Dollar an noch nicht erfüllten Vorsorgeverträgen für Bestattungen und Friedhöfe standen Ende 2025 in SCIs Büchern, nach 16,0 Milliarden US-Dollar ein Jahr zuvor; die Treuhandfonds für Bestattungsvorsorge erzielten 14,7 % Rendite.
- 4,3 Milliarden US-Dollar Umsatz brachten 2025 542,6 Millionen US-Dollar Nettogewinn, bei einem geschätzten Anteil von ~18 % am nordamerikanischen Bestattungs- und Friedhofsmarkt.
- Mindestens 80 % der rund 19.000 Bestattungsinstitute in den USA waren laut einer Recherche von KFF Health News von 2022 noch in privater Hand und inhabergeführt; Konzernketten gehörte etwa 1 von 5, Private-Equity-finanzierten Firmen rund 1.000.
- 8.300 US-Dollar betrugen laut NFDA 2023 die mittleren Kosten einer Beerdigung mit Aufbahrung und Erdbestattung, mit Feuerbestattung 6.280 US-Dollar – ohne Grabstelle und Grabstein.
Über dem Eingang des Bestattungsinstituts in Ihrer Stadt steht wahrscheinlich ein Familienname – und gut möglich, dass dieser Familie das Haus gar nicht mehr gehört. In ganz Nordamerika gehören fast fünfzehnhundert Bestattungsinstitute einem einzigen Unternehmen mit Sitz in Houston, und die meisten tragen noch ihren ursprünglichen örtlichen Namen.
Wie verdient ein Bestattungsinstitut eigentlich Geld?#
Ein Bestattungsinstitut ist so lokal, wie ein Unternehmen nur sein kann. Den größten Teil des vergangenen Jahrhunderts war es ein Familienbetrieb: ein Gebäude, ein Name, oft von den Eltern an die Kinder weitergegeben. Familien wählten ein Institut, weil schon ihre Eltern dort gewesen waren, weil es in der Nähe lag oder weil sie den Bestatter aus der Kirche kannten.
Die Wirtschaftlichkeit ist ungewöhnlich. Das Geschäft trägt hohe Fixkosten – ein Gebäude mit Kapelle und Aufbahrungsräumen, Fahrzeuge und Personal, das vierundzwanzig Stunden am Tag in Bereitschaft ist –, während die Kunden fast nie Preise vergleichen.
| Mittlere Kosten 2023 (NFDA) | Betrag |
|---|---|
| Beerdigung mit Aufbahrung und Erdbestattung | 8.300 US-Dollar |
| Beerdigung mit Feuerbestattung | 6.280 US-Dollar |
Beide Zahlen enthalten weder Grabstelle noch Grabstein. Für die meisten Familien ist das eine der größten Rechnungen, die sie je bezahlen, ohne vorher Angebote zu vergleichen.
Wem gehört Ihr örtliches Bestattungsinstitut?#
1962 gründete Robert Waltrip, Inhaber eines Bestattungsinstituts in Houston, die Service Corporation International – SCI. Das Rezept war einfach: Wenn Bestattungsinstitute lokale Betriebe mit hohen Fixkosten sind, kauft man mehrere in derselben Stadt und teilt sich alles hinter den Kulissen – die Fahrzeuge, das Personal, die Verwaltung. Und der Name über der Tür bleibt. SCIs eigener Jahresbericht sagt es deutlich: Nach einer Übernahme bleiben die ursprünglichen Namen und ihre Tradition in der Regel erhalten.
Heute betreibt SCI 1.485 Bestattungsinstitute und 500 Friedhöfe in 44 Bundesstaaten, 8 kanadischen Provinzen, Washington D.C. und Puerto Rico, unter einer landesweiten Marke, die den meisten Kunden nie auffällt: Dignity Memorial. 2025 setzte das Unternehmen 4,3 Milliarden US-Dollar um und schätzt seinen Anteil am nordamerikanischen Bestattungs- und Friedhofsmarkt auf rund 18 Prozent.
Eigentümer
Ein Name, den man für einen lokalen Betrieb halten würde. Der Eigentümer: Service Corporation International.
Dignity Memorial
- Frank E. Campbell — The Funeral Chapel
Selbst Frank E. Campbell, die 1898 gegründete Bestattungskapelle in Manhattan, berühmt für die Beerdigungen von Prominenten, ist ein SCI-Haus.
Was zahlte SCI für Stewart Enterprises?#
| Deal | Jahr | Konditionen |
|---|---|---|
| SCI kauft Stewart Enterprises, seinen größten Konkurrenten | 2013 | 1,4 Milliarden US-Dollar |
| Von der FTC angeordneter Verkauf als Bedingung für diesen Deal | 23. Dezember 2013 | 53 Bestattungsinstitute und 38 Friedhöfe in 59 lokalen Märkten |
Verlangen konzerneigene Bestattungsinstitute mehr?#
Verbraucherverbände haben versucht, das herauszufinden. 2017 untersuchten die Consumer Federation of America und die Funeral Consumers Alliance 138 Bestattungsinstitute in 9 Großräumen, darunter 35 SCI-Institute.
| Leistung | SCI-Median | Übrige Institute |
|---|---|---|
| Einfache Feuerbestattung | 2.700 US-Dollar | 1.562 US-Dollar |
| Einfache Erdbestattung | 2.845 US-Dollar | 1.893 US-Dollar |
| Beerdigung mit vollem Service | 7.705 US-Dollar | 5.241 US-Dollar |
Bei der Beerdigung mit vollem Service beträgt der Abstand 47 Prozent; nach der eigenen Formulierung des Berichts lagen die SCI-Preise 47 bis 72 Prozent höher. Dieselbe Studie ergab, dass keines der geprüften SCI-Institute Preise auf seiner Website veröffentlichte.
Zwei Jahre später in Kalifornien, wo Bestattungsinstitute ihre Preise entweder online veröffentlichen oder eine eng gefasste Ausnahme nutzen müssen, stellten Forscher fest, dass SCI-Institute den Großteil derer ausmachten, die diese Ausnahme nutzten. Als sie 33 von ihnen um Preislisten baten, antworteten 2. Bis 2023 veröffentlichten drei Viertel der untersuchten Dignity-Memorial-Websites – 75 % von 320 Seiten – tatsächlich Preise, doch oft konnte sie, in den Worten der Forscher, „nur ein sehr entschlossener oder glücklicher Verbraucher finden“.
Was die Daten nicht sagen: Ist das Familienbestattungsinstitut am Ende?#
Das ist der Teil, den die Schlagzeilenversion der Geschichte meist weglässt. Eine Recherche von KFF Health News von 2022 zählte rund 19.000 Bestattungsinstitute in den USA – mindestens 80 Prozent davon noch in privater Hand und inhabergeführt. Konzernketten gehört etwa 1 von 5, Private-Equity-finanzierten Firmen rund 1.000. Statistisch ist das Bestattungsinstitut in Ihrer Stadt also am ehesten noch unabhängig.
Auch die Preisbelege tragen ein eigenes Warnetikett. Der Schlagzeilenvergleich beruht auf einer einzigen Studie von 2017 mit 35 SCI-Instituten in 9 Großräumen – fast ein Jahrzehnt alt und noch immer der direkteste veröffentlichte Vergleich. Die Zahlen aus Tucson weiter unten stammen aus Preislisten, die ein lokaler Verbraucherschützer gesammelt hat, nicht aus Unternehmensberichten. Ein System kann so gebaut sein, dass es vom Vergleichen abhält, ohne dass sich jeder Betreiber darin gleich verhält.
Warum verlangt die Funeral Rule der FTC keine Preise im Internet?#
1963 deckte die Journalistin Jessica Mitford mit ihrem Bestseller The American Way of Death auf, wie die Branche Trauernden zusätzliche Leistungen aufschwatzte. 1984 trat die Funeral Rule der Federal Trade Commission (FTC) in Kraft, und sie gewährt echte Rechte:
- Eine aufgeschlüsselte Preisliste, die Ihnen vor Ort ausgehändigt wird.
- Preise am Telefon, wenn Sie danach fragen.
- Das Recht, nur die Leistungen zu kaufen, die Sie wollen.
- Das Recht, einen Sarg anderswo zu kaufen und mitzubringen, ohne eine Bearbeitungsgebühr zu zahlen.
Doch die Regel wurde vor dem Internet geschrieben. Sie verlangt nicht, dass auch nur ein einziger Preis online steht – wo die meisten Menschen heute fast alles vergleichen. 2022 leitete die FTC das Verfahren ein, um das zu ändern, und veranstaltete im Jahr darauf einen öffentlichen Workshop. Stand 2026 gibt es keine endgültige Regel.
Was ist ein Vorsorgevertrag, und warum ist er wichtig?#
Mit einem Vorsorgevertrag wählen und bezahlen Sie Ihre eigene Beerdigung oder eine Grabstelle Jahre bevor Sie sie brauchen, oft in Raten. Für den Kunden bedeutet das Seelenfrieden, und er kann die heutigen Preise festschreiben. Für das Unternehmen ist es eine Pipeline garantierter künftiger Aufträge – und Geld, das lange vor der Arbeit eintrifft. Je nach Vertrag liegt das Geld für die Bestattung bis zum Tag, an dem es gebraucht wird, in einem Treuhandfonds oder bezahlt eine Versicherungspolice.
| SCI-Vorsorge | Zahl |
|---|---|
| Nicht erfüllte Vorsorgeverträge, Ende 2024 | 16,0 Milliarden US-Dollar |
| Nicht erfüllte Vorsorgeverträge, Ende 2025 | 17,0 Milliarden US-Dollar |
| Rendite der Treuhandfonds für Bestattungsvorsorge, 2025 | 14,7 % |
Das größte Bestattungsunternehmen Nordamerikas weiß schon heute, woher ein großer Teil seiner künftigen Einnahmen kommen wird – und viele dieser Kunden leben noch.
Kauft Private Equity Bestattungsinstitute auf?#
SCI ist nicht mehr der einzige Käufer. Eine Private-Equity-finanzierte Firma, Foundation Partners Group, kaufte 2019 das Angel Valley Funeral Home in Tucson. Laut Preislisten, die ein lokaler Verbraucherschützer gesammelt hat, stieg der Preis einer einfachen Feuerbestattung dort nach dem Verkauf von 425 US-Dollar auf 760 US-Dollar.
Die Käufer laufen zugleich einem Wandel im Geschäft selbst hinterher. Die Feuerbestattungsquote in den USA wurde für 2025 auf 63,4 Prozent geschätzt, gegenüber einer Erdbestattungsquote von 31,6 Prozent – etwa doppelt so hoch. Feuerbestattungen sind günstiger, und SCIs eigener Jahresbericht warnt, dass der durchschnittliche Umsatz bei Feuerbestattungen niedriger ist als bei klassischen Erdbestattungen. Die Antwort der Branche: rund um die Feuerbestattung mehr verkaufen – Gedenkfeiern, Urnen, Erinnerungsstücke, Urnennischen und, wieder einmal, Vorsorgepläne.
Wer profitiert, und wie schützen Sie sich?#
SCIs Aktionäre, ganz klar: 2025 erzielte das Unternehmen 542,6 Millionen US-Dollar Nettogewinn bei 4,3 Milliarden US-Dollar Umsatz. Die Private-Equity-Firmen, die örtliche Bestattungsinstitute aufkaufen, setzen auf dasselbe – stabile Nachfrage, treue Kunden und sehr wenig Preiswettbewerb. Bezahlen müssen die Familien, und zwar genau in dem Moment, in dem sie sich am wenigsten wehren können, oft ohne je zu erfahren, dass der Name über der Tür den Besitzer gewechselt hat.
Nichts davon heißt, dass den Menschen in Ihrem örtlichen Bestattungsinstitut alles egal ist. Die meisten Bestatter, ob im Konzern oder unabhängig, leisten schwere und wichtige Arbeit. Aber das System ist um einen Kunden herum gebaut, der nicht vergleicht. Seien Sie also einer, der es tut:
- Verlangen Sie die allgemeine Preisliste – man muss sie Ihnen geben.
- Rufen Sie zwei oder drei Bestattungsinstitute an – sie müssen Ihnen am Telefon Preise nennen.
- Prüfen Sie, wem das Haus gehört – auf vielen Websites steht die Konzernmarke unten auf der Seite.
- Wenn Sie einen Vorsorgeplan unterschreiben, fragen Sie genau, wohin das Geld geht und was passiert, wenn Sie umziehen oder kündigen.
Diese Branche lebt von der Annahme, dass niemand fragt. Fragen kostet nichts.
Fragen, die wirklich gestellt werden
Wem gehören die Bestattungsinstitute von Dignity Memorial?
Dignity Memorial ist die landesweite Marke von Service Corporation International, dem 1962 von Robert Waltrip gegründeten Unternehmen aus Houston. SCI betreibt 1.485 Bestattungsinstitute und 500 Friedhöfe in 44 Bundesstaaten, 8 kanadischen Provinzen, Washington D.C. und Puerto Rico. Laut Jahresbericht bleiben die ursprünglichen Namen übernommener Betriebe in der Regel erhalten.
Was kostet eine Beerdigung in den USA?
Die National Funeral Directors Association bezifferte die mittleren Kosten einer Beerdigung mit Aufbahrung und Erdbestattung 2023 auf 8.300 US-Dollar, mit Feuerbestattung auf 6.280 US-Dollar. Beide Zahlen enthalten weder Grabstelle noch Grabstein. Die Preise schwanken stark zwischen einzelnen Instituten – deshalb lohnen sich die Anrufe bei zwei oder drei Anbietern.
Sind konzerneigene Bestattungsinstitute teurer als unabhängige?
In einer Studie der Consumer Federation of America und der Funeral Consumers Alliance von 2017 mit 138 Bestattungsinstituten in 9 Großräumen lag der mittlere Preis für eine einfache Feuerbestattung bei den 35 SCI-Instituten bei 2.700 US-Dollar gegenüber rund 1.562 US-Dollar anderswo, eine Beerdigung mit vollem Service bei 7.705 gegenüber 5.241 US-Dollar. Der Bericht beschrieb die SCI-Preise als 47 bis 72 Prozent höher. Es ist eine einzelne Studie und fast ein Jahrzehnt alt, aber sie bleibt der direkteste veröffentlichte Vergleich.
Verlangt die Funeral Rule der FTC, dass Preise online stehen?
Nein. Die Funeral Rule, die 1984 in Kraft trat, verlangt eine aufgeschlüsselte Preisliste vor Ort und Preise am Telefon auf Nachfrage, stammt aber aus der Zeit vor dem Internet und schreibt keinen einzigen Online-Preis vor. Die FTC leitete 2022 ein Regelungsverfahren ein und veranstaltete im Jahr darauf einen Workshop; Stand 2026 gibt es keine endgültige Regel.
Was ist ein Bestattungsvorsorgevertrag?
Mit einem Vorsorgevertrag wählen und bezahlen Sie Ihre eigene Beerdigung oder Grabstelle Jahre im Voraus, oft in Raten, und können die heutigen Preise festschreiben. Je nach Vertrag liegt das Geld bis zum Bedarfsfall in einem Treuhandfonds oder bezahlt eine Versicherungspolice. SCIs Bestand an noch nicht erfüllten Vorsorgeverträgen für Bestattungen und Friedhöfe lag Ende 2025 bei 17,0 Milliarden US-Dollar, nach 16,0 Milliarden US-Dollar ein Jahr zuvor.
Kauft Private Equity Bestattungsinstitute auf?
Eine Recherche von KFF Health News von 2022 zählte rund 19.000 Bestattungsinstitute in den USA; Private-Equity-finanzierten Firmen gehörten etwa 1.000 davon, Konzernketten rund jedes fünfte. Eine dieser Firmen, Foundation Partners Group, kaufte 2019 Angel Valley Funeral Home in Tucson; laut Preislisten, die ein lokaler Verbraucherschützer gesammelt hat, stieg der Preis einer einfachen Feuerbestattung dort nach dem Verkauf von 425 auf 760 US-Dollar.
Ist mein örtliches Bestattungsinstitut noch in Familienhand?
Wahrscheinlich. KFF Health News berichtete 2022, dass mindestens 80 Prozent der rund 19.000 Bestattungsinstitute in den USA noch in privater Hand und inhabergeführt waren. Die Schwierigkeit: Übernommene Institute behalten meist ihren ursprünglichen Namen, daher ist der einzige verlässliche Test, unten auf der Website nach einer Konzernmarke zu suchen.
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Quellen
Alle Zahlen und Daten stammen aus öffentlicher Berichterstattung.
- ·Service Corporation International — Form 10-K for fiscal 2025 (SEC)
- ·Service Corporation International — fourth-quarter and full-year 2025 results (Feb. 11, 2026)
- ·FTC — conditions on SCI's acquisition of Stewart Enterprises (Dec. 23, 2013)
- ·FTC — Funeral Rule (1984) and Advance Notice of Proposed Rulemaking (Nov. 2022)
- ·Consumer Federation of America & Funeral Consumers Alliance — SCI/Dignity Memorial price survey (March 2017)
- ·Consumer Federation of America — California funeral home pricing report (Sept. 2019)
- ·Consumer Federation of America — Dignity Memorial online disclosure survey (May 2023)
- ·NFDA — General Price List Study (2023) and Cremation & Burial Report (2025)
- ·KFF Health News — Death Is Anything but a Dying Business as Private Equity Cashes In (Sept. 2022)
- ·The American Prospect — reporting on consolidation and online pricing (Jan. 2024)
- ·US Funerals Online — The FTC's Funeral Rule (2026 update)
Nichts davon ist eine Anlageberatung. Die Zahlen sind Spannen aus öffentlicher Berichterstattung und variieren je nach Markt und Betreiber.
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Das Video ist auf Englisch; hier steht wörtlich, was darin gesagt wird.
The funeral home in your town probably has a family name over the door — and there's a good chance that family doesn't own it anymore. Across North America, nearly fifteen hundred funeral homes belong to one company based in Houston, and most of them still carry their original local names. When consumer groups compared prices in twenty seventeen, that company's funeral homes charged close to fifty percent more for the same basic services. It also holds seventeen billion dollars in funeral and cemetery contracts that people have already signed — for deaths that haven't happened yet. Most of us shop for a funeral only a few times in our lives, in the worst week we'll ever have, with no time and no idea what anything should cost. That's exactly what makes it such a good business. This is the story of who's really behind the funeral home down the street — and how the money moves when nobody is in a position to ask questions.
Here's how the business is supposed to work. A funeral home is about as local as a company gets. For most of the last century, it was a family business: one building, one name, often handed down from parent to child for generations. Families chose a funeral home because their parents had used it, because it was close, or because they knew the director from church. The economics are unusual. A funeral home carries heavy fixed costs — a building with a chapel and viewing rooms, vehicles, and staff on call twenty-four hours a day — while its customers almost never compare prices. In twenty twenty-three, the National Funeral Directors Association put the median cost of a funeral with a viewing and burial at eight thousand three hundred dollars, before the cemetery plot and the headstone. With cremation instead, six thousand two hundred eighty. For most families, that's one of the largest bills they'll ever pay without shopping around first.
Now, the buyer. In nineteen sixty-two, a Houston funeral home owner named Robert Waltrip founded Service Corporation International — SCI. The playbook was simple: if funeral homes are local businesses with heavy fixed costs, buy several in the same city and share everything behind the scenes — the vehicles, the staff, the back office. And keep the name on the door. SCI's own annual report says it plainly: after an acquisition, the original names and their heritage generally remain the same. Decades of deals later, SCI operates fourteen hundred eighty-five funeral homes and five hundred cemeteries, across forty-four states, eight Canadian provinces, Washington D.C. and Puerto Rico, under a national brand most customers never notice: Dignity Memorial. In twenty thirteen it bought its biggest rival, Stewart Enterprises, for one point four billion dollars — after the FTC required it to sell fifty-three funeral homes and thirty-eight cemeteries in fifty-nine local markets. Even Frank E. Campbell, the Manhattan funeral chapel founded in eighteen ninety-eight and famous for celebrity funerals, is an SCI home. In twenty twenty-five, the company took in four point three billion dollars in revenue, and estimates its share of the North American funeral and cemetery market at about eighteen percent.
So does any of that change what families pay? Consumer groups have tried to find out. In twenty seventeen, the Consumer Federation of America and the Funeral Consumers Alliance surveyed a hundred thirty-eight funeral homes in nine metro areas. At the thirty-five SCI homes, the median price of a simple cremation was twenty-seven hundred dollars, compared with about fifteen hundred sixty at the others — about seventy percent more. A full-service funeral: about seventy-seven hundred, against roughly fifty-two hundred — forty-seven percent more. It's one survey, and it's nearly a decade old — but it remains the most direct published comparison. The same survey found that none of the SCI homes it checked posted prices on their websites. Two years later in California, where funeral homes must either post prices online or use a narrow opt-out, researchers found SCI homes made up most of the ones using the opt-out. When they asked thirty-three of them for price lists, two replied. By twenty twenty-three, three-quarters of the Dignity Memorial websites surveyed did post prices — but often, in the researchers' words, 'only a very determined or lucky consumer could find' them. And that matters, because a family arranging a funeral is the opposite of a normal customer: grieving, rushed, and worried that comparing prices might look like not caring.
There is a rule meant to protect those families. In nineteen sixty-three, journalist Jessica Mitford's bestseller, The American Way of Death, exposed how the industry upsold the grieving. In nineteen eighty-four, the Federal Trade Commission's Funeral Rule took effect, and it gives you real rights: a funeral home has to hand you an itemized price list in person, and tell you its prices over the phone if you ask. You can buy only the items you want. And you can bring a casket from somewhere else, without paying a handling fee. But the rule was written before the internet. It doesn't require a single price to be posted online — which is where most people now shop for almost everything. In twenty twenty-two, the FTC started the process to change that, and held a public workshop the following year. As of twenty twenty-six, no final rule has been issued. The biggest pricing gap in the industry is still open.
Now follow the money one step further — into the future. A big part of the funeral business isn't selling today's funerals. It's selling tomorrow's. A preneed contract lets you choose and pay for your own funeral, or a cemetery plot, years before you need it, often in installments. For the customer, it's peace of mind, and it can lock in today's prices. For the company, it's something more: a pipeline of guaranteed future business, and money that arrives long before the work does. Depending on the contract, the funeral money sits in a trust or pays for an insurance policy until the day it's needed. At the end of twenty twenty-five, SCI's backlog of unfulfilled preneed funeral and cemetery contracts stood at seventeen billion dollars — up from sixteen billion a year earlier. Its preneed funeral trust funds returned fourteen point seven percent that year. In other words, the largest funeral company in North America already knows where a huge share of its future revenue will come from — and many of those customers are still alive today.
SCI isn't the only buyer anymore. A twenty twenty-two investigation by KFF Health News counted about nineteen thousand funeral homes in the U.S. — at least eighty percent still privately owned and operated. But corporate chains own roughly one in five, and private-equity-backed firms own about a thousand. One of them, Foundation Partners Group, bought Angel Valley Funeral Home in Tucson in twenty nineteen. According to price lists collected by a local consumer advocate, a basic cremation there went from four hundred twenty-five dollars to seven hundred sixty after the sale. And the buyers are racing a shift in the business itself. The U.S. cremation rate was projected at sixty-three point four percent in twenty twenty-five — about double the burial rate. Cremation is cheaper, and SCI's own annual report warns that its average revenue for cremations is lower than for traditional burials. So the industry's answer is to sell more around the cremation: memorial services, urns, keepsakes, niches — and, again, prepaid plans.
So who comes out ahead? SCI's shareholders, clearly: in twenty twenty-five the company earned five hundred forty-two point six million dollars in net income on four point three billion in revenue. The private-equity firms buying up local funeral homes are betting on the same thing — steady demand, loyal customers, and very little price competition. Who pays? Families, at the one moment they're least able to push back — often without ever knowing the name on the door changed hands. None of this means the people at your local funeral home don't care. Most funeral directors, corporate or independent, do hard and important work. But the system is built around a customer who doesn't shop. So here's how to be one who does. Ask for the general price list — they have to give it to you. Call two or three funeral homes — they have to quote prices over the phone. Check who owns the place: on many websites, the corporate brand sits at the bottom of the page. And if you're signing a prepaid plan, ask exactly where the money goes, and what happens if you move or cancel. This industry runs on the assumption that nobody asks. Asking is free.
Next time on Margin, we follow the money into another business that counts on you never checking the bill. If you want to understand how money actually moves before the headlines catch up, subscribe — and follow the money.
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