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Margin

Tankstellen · Roll-ups

Wie verdienen Tankstellen Geld, wenn ihnen nur rund 40 Cent pro Gallone bleiben?

Veröffentlicht 14. Oktober 2026

Die kurze Antwort

  • 38,8 % des Rohertrags der Tankstellenshops stammten 2025 aus Kraftstoff, obwohl Kraftstoff 65,0 % des Umsatzes ausmachte. Der Rest kam größtenteils aus dem Shop.
  • 39,7 Cent pro Gallone betrug 2025 die durchschnittliche Bruttomarge der Händler bei Benzin (12,7 % des Preises) – vor rund 20–25 Cent pro Gallone an Kosten für den Kraftstoffverkauf.
  • 21,3 Milliarden US-Dollar an Kredit- und Debitkartengebühren zahlten Tankstellenshops 2025, ein Rekord, darunter 4,6 Milliarden US-Dollar an Gebühren auf die Steuern, die sie einziehen.
  • 58 % betrug die geschätzte Bruttomarge auf Casey’s frisch zubereitete Speisen und Getränke im Geschäftsjahr 2025, gegenüber rund 23,5 % für das Unternehmen insgesamt.
  • 54,8 % der 122.620 US-Geschäfte, die Kraftstoff verkaufen, gehören Betreibern mit nur einem Standort. Die Ölmarke auf dem Tankstellendach ist meist ein Liefervertrag, kein Eigentümer.
  • 47 Milliarden US-Dollar bot Couche-Tard für die 7-Eleven-Mutter Seven & i Holdings – zurückgezogen im Juli 2025, nachdem es kein „aufrichtiges oder konstruktives Engagement“ gegeben hatte.

2025 brachte Kraftstoff 65,0 % des Umsatzes der US-Tankstellenshops, aber nur 38,8 % des Rohertrags. Der durchschnittlichen Tankstelle blieben von jeder Gallone Benzin 39,7 Cent, bevor sie auch nur eine eigene Rechnung bezahlt hatte. Dieser Text zeigt, woher der Rest des Geldes kommt, wem die Tankstelle tatsächlich gehört und warum die größte Gefahr für das Geschäft kein billigeres Benzin ist.

Wohin fließt das Geld, wenn Sie eine Gallone Benzin kaufen?#

Die US-Energiestatistikbehörde EIA zerlegt den Preis jeder Gallone in vier Teile. Für die durchschnittliche Gallone 2025:

BestandteilAnteil am Preis (2025)
Rohöl51,4 %
Raffinierung14,3 %
Steuern16,6 %
Vertrieb und Marketing (Pipelines, Lkw, Betrieb der Tankstelle)17,8 %

Die bundesweite Kraftstoffsteuer beträgt 18,4 Cent pro Gallone und wurde seit dem 1. Oktober 1993 nicht erhöht. Die Bundesstaaten erheben eigene Steuern. Im Juli 2025 reichten sie von 8,95 Cent pro Gallone in Alaska bis 70,92 Cent in Kalifornien.

Springt der Preis an der Zapfsäule, beginnt der Sprung meist beim Rohöl. Laut AAA ließ der Iran-Konflikt die Ölpreise in die Höhe schießen; WTI-Rohöl kostete am 1. Oktober 2026 90,42 US-Dollar pro Barrel.

Preismarke (AAA)Zahl
Landesdurchschnitt Normalbenzin, 12. Oktober 20264,36 US-Dollar
Ein Jahr zuvor3,08 US-Dollar
Allzeitrekord für Normalbenzin (14. Juni 2022)5,02 US-Dollar
Durchschnitt September 2026, höchster September seit Beginn der Aufzeichnungen4,33 US-Dollar
Bisheriger September-Rekord (2023)3,83 US-Dollar
Allzeithoch Diesel (22. September 2026)6,53 US-Dollar

Jeder Lkw, der den Shop beliefert, zahlt diesen Dieselpreis ebenfalls.

Wie viel verdient eine Tankstelle pro Gallone?#

2025 lag die durchschnittliche Bruttomarge der Händler bei Benzin bei 39,7 Cent pro Gallone, also 12,7 % des Preises (OPIS MarginPro, über die NACS). Das ist Bruttomarge, kein Gewinn. Die NACS, der Branchenverband der Tankstellenshops, schätzt, dass der Kraftstoffverkauf einen Händler rund 20–25 Cent pro Gallone kostet, davon etwa 8 Cent Kartengebühren.

Die Margen sind mit der Zeit gewachsen. 2007 lag die Bruttomarge der Branche bei Kraftstoff bei 14,3 Cent pro Gallone. Die Zahlen von 2007 und 2025 beruhen auf unterschiedlichen Messmethoden; der Vergleich zeigt also eine Richtung, keine exakte Veränderung.

Warum steigen Benzinpreise schnell und fallen langsam?#

Ökonomen nennen dieses Muster Raketen und Federn. Steigen die Ölpreise, schießen die Preise an der Zapfsäule meist schnell nach oben. Fällt das Öl, sinken die Zapfsäulenpreise nur langsam, und die Marge der Tankstelle wächst eine Zeit lang.

Das Bureau of Labor Statistics hat dies im letzten Quartal 2014 dokumentiert:

Kennzahl, 4. Quartal 2014Veränderung
Rohöl (WTI)−36,4 %
Benzin an der Zapfsäule−24,5 %
Margenindex Kraftstoffeinzelhandel (PPI)+41,0 %

Anfang 2015 gingen die Margen wieder zurück. In einer am 11. August 2026 veröffentlichten Beispielrechnung (eine Beispielrechnung, keine Prognose) kam die St. Louis Fed zu dem Ergebnis, dass Benzin selbst dann, wenn Öl sofort auf seinen Vorkriegspreis zurückfiele, rund 6 Monate brauchen könnte, um bis auf 25 Cent an seinen Ausgangswert heranzukommen.

Wo verdienen Tankstellen tatsächlich das meiste Geld?#

Das Geld wird im Shop verdient. 2025 verkauften US-Tankstellenshops neben Kraftstoff für 476,3 Milliarden US-Dollar auch Lebensmittel und Waren für 341,2 Milliarden US-Dollar, insgesamt 817,5 Milliarden US-Dollar Umsatz.

Kategorie (NACS, 2025)Anteil am UmsatzAnteil am Rohertrag
Kraftstoff (Anteil an Gesamtumsatz und Rohertrag der Shops)65,0 %38,8 %
Foodservice: frisch zubereitete Speisen und heiße Getränke (Anteil an Shopumsatz und Shop-Rohertrag)28,5 %38,9 %

Casey’s zeigt das Modell im großen Stil. Es ist Amerikas drittgrößte Tankstellenshop-Kette mit rund 3.000 Filialen in 19 Bundesstaaten, etwa die Hälfte davon in Orten mit 5.000 Einwohnern oder weniger. Bank of America Research führt das Pizzageschäft auf Platz fünf der US-Pizzaketten. Im Geschäftsjahr 2025 hatten Casey’s frisch zubereitete Speisen und Getränke eine geschätzte Bruttomarge von 58 %, gegenüber rund 23,5 % für das Unternehmen insgesamt.

Die Zapfsäulen bringen die Kunden herein. Kaffee, Pizza und Snacks bezahlen die Rechnungen.

Was kosten Kreditkartengebühren die Tankstellen?#

Kartennetzwerke und die Banken dahinter verdienen an jeder Gallone mit. Weil Kartengebühren als Prozentsatz des Umsatzes berechnet werden, steigt die Gebühr pro Gallone automatisch, wenn der Benzinpreis steigt.

JahrKartengebühren der Tankstellenshops insgesamt
20077,6 Milliarden US-Dollar
202521,3 Milliarden US-Dollar (Rekord), davon 4,6 Milliarden US-Dollar auf Steuern, die für den Staat eingezogen werden

Die Merchants Payments Coalition, eine Interessengruppe, die gegen diese Gebühren Lobbyarbeit macht, schätzte am 4. Mai 2026, dass die Kartengebühren bei einem Benzinpreis von 4,46 US-Dollar rund 10,5 Cent pro Gallone ausmachten. Die Schätzung geht von einer Gebühr von 2,36 % aus und davon, dass jeder Kauf mit Kreditkarte bezahlt wird. Es ist die Schätzung einer Interessengruppe.

Wem gehört die Tankstelle, an der Sie tanken, wirklich?#

Im Dezember 2025 gab es in den USA 151.975 Tankstellen- und Convenience-Shops, und 122.620 davon verkauften Kraftstoff. Von diesen gehören 54,8 % (67.252) Betreibern mit nur einem Standort. Vielen kleinen Eigentümern fehlen die Mittel für eine eigene Marke, also verkaufen sie den Kraftstoff eines großen Ölkonzerns und führen dessen Flagge. Autofahrer nehmen dann meist an, der Ölkonzern betreibe die Tankstelle.

ExxonMobil ist ein klares Beispiel. Im Juni 2008 kündigte der Konzern an, seine verbliebenen unternehmenseigenen US-Tankstellen zu verkaufen: 820 eigene und 1.400 von Händlern betriebene Standorte. Zu diesem Zeitpunkt gehörten bereits rund 75 % seiner etwa 12.000 US-Tankstellen Händlern. Die Exxon- und Mobil-Schilder blieben hängen, und ExxonMobil lieferte weiter den Kraftstoff und kassierte für die Marke.

Nicht jede Gallone läuft über einen Tankstellenshop. Hypermärkte und große Handelsketten wie Walmart, Costco, Sam’s Club und Kroger betreiben 6.945 Tankstellen. Diese verkaufen oft etwa das 10-Fache einer durchschnittlichen Tankstelle, die rund 2.500 Gallonen am Tag absetzt.

Manche Ölkonzerne kehren auch in den Einzelhandel zurück. Shell und Chevron besitzen und betreiben wieder eigene Shops. 2023 zahlte BP 1,3 Milliarden US-Dollar für TravelCenters of America, eine Kette mit rund 280 Standorten in 44 Bundesstaaten. BP hatte dieselbe Kette schon einmal besessen und 1993 verkauft.

Größte US-Tankstellenshop-Ketten nach Filialzahl (CSP Top 202, 2026)Filialen in den USA
7-Eleven12.700
Couche-Tard7.308
Casey’s2.921
Murphy USA1.800
bp America1.708

Wem gehören 7-Eleven, Speedway und Circle K?#

Eigentümer

2 Marken, die man für Konkurrenten halten würde. Ein Eigentümer: Seven & i Holdings.

7-Eleven

  • 7-Eleven
  • Speedway

Eigentümer

Ein Name, den man für einen lokalen Betrieb halten würde. Der Eigentümer: Alimentation Couche-Tard.

Couche-Tard

  • Circle K

An der Spitze konsolidiert sich das Geschäft. 7-Eleven, Amerikas größte Tankstellenshop-Kette, begann 1927 als Eishaus in Dallas. 1991 kaufte der japanische Händler Ito-Yokado 70 % der Muttergesellschaft, und seit 2005 ist 7-Eleven vollständig in japanischem Besitz. 2021 zahlte das Unternehmen 21 Milliarden US-Dollar für Speedway, eine Kette mit fast 4.000 US-Tankstellen, und kaufte sie dem Raffineriekonzern Marathon Petroleum ab.

Die FTC erklärte später, 7-Eleven habe den Speedway-Deal abgeschlossen, „obwohl das Unternehmen wusste, dass die Übernahme gegen Section 7 des Clayton Act verstieß“. Nach einer Vergleichsanordnung musste 7-Eleven 293 Filialen in 20 Bundesstaaten verkaufen: 124 an Anabi, 106 an CrossAmerica und 63 an Jacksons.

Alimentation Couche-Tard begann 1980 mit einem einzigen Laden in Laval, Quebec. 2003 kaufte das Unternehmen Circle K und wurde Amerikas Nummer zwei. Im April 2025 hatte es weltweit 16.951 Filialen, lizenzierte Circle-K-Standorte eingeschlossen.

JahrDealWert
1991Ito-Yokado kauft 70 % der Muttergesellschaft von 7-ElevenIn der Quelle nicht genannt
2003Couche-Tard kauft Circle K (von ConocoPhillips)In der Quelle nicht genannt
20057-Eleven geht vollständig in japanischen Besitz überIn der Quelle nicht genannt
20217-Eleven kauft Speedway von Marathon Petroleum (abgeschlossen am 14. Mai 2021)21 Milliarden US-Dollar
2023BP kauft TravelCenters of America (angekündigt am 16. Februar 2023)1,3 Milliarden US-Dollar
2025Couche-Tard zieht sein Angebot für Seven & i Holdings zurück (16. Juli 2025)47 Milliarden US-Dollar

Was wurde aus Couche-Tards 47-Milliarden-Dollar-Angebot für 7-Eleven?#

Der größte versuchte Deal der Branche kam nicht zustande. Couche-Tard bemühte sich um die 7-Eleven-Mutter Seven & i Holdings und bot schließlich rund 47 Milliarden US-Dollar. Am 16. Juli 2025 zog sich Couche-Tard zurück, weil es von Seven & i kein „aufrichtiges oder konstruktives Engagement“ gegeben habe.

Das unabhängig gebliebene 7-Eleven hatte danach kein leichtes Jahr. Im April 2026 erklärte 7-Eleven, im Geschäftsjahr 2026 mit der Schließung von 645 nordamerikanischen Filialen bei 205 Neueröffnungen zu rechnen, bei mehr als 13.000 Standorten in den USA und Kanada. Zudem verschob es den geplanten Börsengang seines Nordamerikageschäfts. Er soll nun frühestens in dem Geschäftsjahr stattfinden, das im März 2027 beginnt.

Zusammen mit dem erzwungenen Verkauf von 293 Filialen nach der Speedway-Übernahme zeigt die Episode, dass die Konsolidierung an der Spitze der Branche Grenzen hat. Die Größe schützte die größte Kette nicht vor Filialschließungen und einem verschobenen Börsengang.

Sind Elektroautos eine Gefahr für Tankstellen?#

Das gesamte Modell steht unter langsamem Druck:

KennzahlZahl
Verkaufte Gallonen, 2025+0,5 %
Transaktionen der Shops insgesamt, 2025−3,0 %
Transaktionen im Shop, 2025−1,7 %
Betriebskosten der Filialen seit 2021+23,3 %
Löhne und Zusatzleistungen pro Filiale und Monat (über 5 Jahre)80 Tsd. → 104 Tsd. US-Dollar
Anteil der E-Autos an den Fahrzeugen auf US-Straßen2–3 %
Öffentliche Ladestandorte (Januar 2026)76.725

Fast ein Viertel der US-Ladestationen steht in Kalifornien. Wer zu Hause lädt, kommt nie an der Kaffeemaschine vorbei. Die eigentliche Gefahr für das Geschäft ist nicht billigeres Benzin, sondern dass es weniger Gründe gibt anzuhalten.

Wer profitiert, wenn die Benzinpreise steigen, und wie zahlen Sie weniger?#

Wenn der Ölpreis in die Höhe schießt, fließt das zusätzliche Geld meist die Kette hinauf, zu denen, die das Rohöl verkaufen und raffinieren. Kartennetzwerke und Banken verdienen automatisch an jeder Gallone mehr. Die großen Ketten profitieren von ihrer Größe: In den 52 Wochen bis zum 27. April 2025 lag Couche-Tards Bruttomarge bei Kraftstoff in den USA bei 45,39 Cent pro Gallone.

Die Autofahrer zahlen. Ebenso der Betreiber mit nur einer Tankstelle, der die Flagge eines Ölkonzerns führt und steigende Kartengebühren und Löhne aus einem schmalen Anteil jeder Gallone bestreitet.

Vier Dinge sind gut zu wissen:

  1. Das Schild ist nicht der Eigentümer. Die Marke auf dem Tankstellendach sagt nicht, wem die Tankstelle gehört oder wer ihren Preis festlegt.
  2. Schauen Sie in eine Preis-App. Zwischen Tankstellen, die eine Meile auseinanderliegen, können die Preise stark abweichen.
  3. Ein Barpreis heißt: keine Kartengebühr. Ein niedrigerer ausgeschriebener Barpreis spiegelt die Kartengebühr wider, die Sie vermeiden.
  4. Der Aufschlag steckt im Shop. Er liegt auf Kaffee, Snacks und Getränken, nicht an der Zapfsäule.

Fragen, die wirklich gestellt werden

Wie viel verdient eine Tankstelle an einer Gallone Benzin?

2025 lag die durchschnittliche Bruttomarge der Händler bei Benzin bei 39,7 Cent pro Gallone, also 12,7 % des Preises. Das ist vor Kosten. Nach Schätzung der NACS kostet der Kraftstoffverkauf einen Händler rund 20–25 Cent pro Gallone, davon etwa 8 Cent Kartengebühren.

Verdienen Tankstellen mehr mit dem Shop als mit dem Kraftstoff?

Größtenteils ja. 2025 machte Kraftstoff 65,0 % des Umsatzes der Tankstellenshops aus, aber nur 38,8 % des Rohertrags. Allein frisch zubereitete Speisen und Getränke standen für 28,5 % des Shopumsatzes und 38,9 % des Shop-Rohertrags.

Gehören Exxon-Tankstellen Exxon?

Meist nicht. Im Juni 2008 kündigte ExxonMobil an, seine verbliebenen unternehmenseigenen US-Tankstellen zu verkaufen, und rund 75 % seiner etwa 12.000 US-Tankstellen gehörten bereits Händlern. ExxonMobil lieferte weiter den Kraftstoff und kassierte für die Marke.

Wem gehört 7-Eleven?

7-Eleven gehört dem japanischen Unternehmen Seven & i Holdings. Ito-Yokado kaufte 1991 70 % der Muttergesellschaft, und seit 2005 ist 7-Eleven vollständig in japanischem Besitz. Couche-Tards Angebot über 47 Milliarden US-Dollar für Seven & i wurde im Juli 2025 zurückgezogen.

Warum steigen Benzinpreise schnell und fallen langsam?

Ökonomen nennen das „Raketen und Federn“. Im 4. Quartal 2014 fiel Rohöl um 36,4 % und Benzin an der Zapfsäule nur um 24,5 %, während ein Margenindex des BLS für den Kraftstoffeinzelhandel um 41,0 % stieg, bevor er Anfang 2015 nachgab.

Wie viel schlagen Kreditkartengebühren auf den Benzinpreis auf?

Tankstellenshops zahlten 2025 Rekordgebühren von 21,3 Milliarden US-Dollar für Kartenzahlungen, davon 4,6 Milliarden US-Dollar auf Steuern. Die Merchants Payments Coalition, eine Interessengruppe, schätzte rund 10,5 Cent pro Gallone bei einem Benzinpreis von 4,46 US-Dollar, unter der Annahme einer Gebühr von 2,36 % und dass jeder Kauf mit Kreditkarte bezahlt wird.

Sind Elektroautos eine Gefahr für Tankstellen?

E-Autos machen noch immer nur 2–3 % der Fahrzeuge auf US-Straßen aus, aber bis Januar 2026 gab es 76.725 öffentliche Ladestandorte. Das Risiko für Tankstellen sind weniger Shopbesuche, denn die Transaktionen im Shop gingen 2025 bereits um 1,7 % zurück.

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Quellen

Alle Zahlen und Daten stammen aus öffentlicher Berichterstattung.

  1. ·AAA — National average gas prices (Oct. 12, 2026)
  2. ·AAA — National average dips following record-setting September (Oct. 1, 2026)
  3. ·AAA — National gas average jumps one dollar in one month (March 26, 2026)
  4. ·U.S. Energy Information Administration — Factors affecting gasoline prices
  5. ·Wikipedia — Fuel taxes in the United States
  6. ·NACS — Key Facts About Fueling
  7. ·NACS — U.S. convenience in-store sales top $340 billion (April 15, 2026)
  8. ·NACS Convenience Corner — State of the c-store industry: profit under pressure (Aug. 31, 2026)
  9. ·NACS Magazine — 5 key metrics defining the convenience industry's health (June 2026)
  10. ·NACS — Who Sells America's Fuel
  11. ·CStore Decisions — NACS SOI reveals mixed results (2008)
  12. ·Federal Reserve Bank of St. Louis, On the Economy — When oil prices drop, why do gasoline prices stay elevated? (Aug. 11, 2026)
  13. ·U.S. Bureau of Labor Statistics, Beyond the Numbers — As crude oil plunges, retail gasoline margins spike, then retreat (Dec. 2015)
  14. ·Fortune — Casey's pizza business, citing Bank of America Research (Aug. 29, 2026)
  15. ·CCJ — BP to acquire TravelCenters of America for $1.3 billion (Feb. 16, 2023)
  16. ·Merchants Payments Coalition — Daily toll of credit card swipe fees on gas and diesel (May 4, 2026)
  17. ·Oil & Gas Journal — ExxonMobil to sell all retail outlets (June 13, 2008)
  18. ·CSP — Top 202 Convenience Stores (2026)
  19. ·Wikipedia — 7-Eleven
  20. ·FTC — 7-Eleven / Speedway consent order (June 25, 2021)
  21. ·CSP Daily News — FTC confirms 7-Eleven's divestitures in Speedway deal
  22. ·Wikipedia — Alimentation Couche-Tard
  23. ·Alimentation Couche-Tard — Results for fourth quarter and fiscal year 2025 (June 25, 2025)
  24. ·Inside Retail Asia — Seven & i loses Couche-Tard $47 billion takeover bid (July 16, 2025)
  25. ·AP via ABC13 — 7-Eleven expects to close hundreds of stores in North America this year (April 14, 2026)
  26. ·NACS — Seven & i delays North American IPO (April 10, 2026)

Nichts davon ist eine Anlageberatung. Die Zahlen sind Spannen aus öffentlicher Berichterstattung und variieren je nach Markt und Betreiber.

Vollständiges TranskriptAlles, was im Video gesagt wird · 1.729 WörterAnzeigen

Das Video ist auf Englisch; hier steht wörtlich, was darin gesagt wird.

Gas in America costs about four dollars and thirty-five cents a gallon right now — and the station you buy it from keeps only a small slice of that. The price is more than a dollar higher than a year ago. But last year, the average station kept about forty cents on each gallon — before paying any of its own bills. Gasoline made up about two-thirds of what these stores sold, but only about thirty-nine percent of their gross profit. The real money is inside. And the oil brand on the sign out front? It usually doesn't own the place. More than half of the stores that sell gas in America belong to someone who owns just one store. Meanwhile, America's biggest convenience chain is owned by a Japanese company — and the number two chain, from Canada, once offered about forty-seven billion dollars to buy its parent. So where does your money go when you fill up? Let's follow the money.

Start with the gallon itself. The U.S. Energy Information Administration splits the price of every gallon into four parts. In twenty twenty-five, about fifty-one percent paid for crude oil. About fourteen percent covered refining. About seventeen percent was taxes. And about eighteen percent went to distribution and marketing — moving the fuel by pipeline and truck, and running the station. The federal gas tax is eighteen point four cents a gallon, and it hasn't been raised since nineteen ninety-three. States add their own — last year, from about nine cents a gallon in Alaska to about seventy-one cents in California. So when the pump price jumps, the jump usually starts with crude. This year, the conflict with Iran sent oil prices soaring — and in early October, U.S. crude was still trading around ninety dollars a barrel. The all-time record for regular gas is still five dollars and two cents, set in June twenty twenty-two. But this September averaged four dollars and thirty-three cents — the highest for any September on record. And on September twenty-second, diesel hit an all-time high of six dollars and fifty-three cents a gallon. Every truck that delivers to your store pays that too.

Now the station's slice. In twenty twenty-five, the average retailer's gross margin on gasoline was about forty cents a gallon — roughly thirteen percent of the price. That sounds like a lot, until you look at what it has to cover. The industry's trade group, NACS, estimates that selling fuel costs a retailer roughly twenty to twenty-five cents a gallon — including about eight cents in card fees. Margins have grown. Back in two thousand seven, the gross margin was about fourteen cents. But it's still a small slice of what you pay. And there's a pattern economists have a name for: rockets and feathers. When oil prices rise, pump prices tend to shoot up fast. When oil falls, they drift down slowly — and for a while, the station's margin gets wider. Government economists watched it happen in late twenty fourteen. In the last three months of that year, crude oil fell about thirty-six percent. Retail gasoline fell only about twenty-five percent. And a Bureau of Labor Statistics measure of retail fuel margins jumped forty-one percent, before easing back the next year. A St. Louis Fed illustration this summer found that even if oil went straight back to its prewar price, gas could take about six months to get within twenty-five cents of where it started.

So if gas doesn't pay the bills, what does? Walk inside. In twenty twenty-five, America's convenience stores sold three hundred forty-one billion dollars' worth of food and merchandise. Fuel brought in more money at the register — about sixty-five percent of all sales — but only about thirty-nine percent of the gross profit. The rest came from inside the store. And food is doing the heavy lifting. Prepared food and hot drinks — the coffee, the hot dogs, the sandwiches — were about twenty-nine percent of in-store sales, but almost thirty-nine percent of in-store gross profit. Look at Casey's — America's third-biggest convenience chain, with nearly three thousand stores, about half of them in towns of five thousand people or fewer. Bank of America ranks its pizza business fifth among U.S. pizza chains. And in fiscal twenty twenty-five, Casey's prepared food and drinks had an estimated gross margin of fifty-eight percent — compared with about twenty-three and a half percent for the company as a whole. That's why so many gas stations now look like restaurants with pumps outside. The pumps bring you in. The coffee, the pizza and the snacks pay the bills.

There's another business taking a cut of every gallon: the card networks and the banks behind them. In twenty twenty-five, convenience stores paid a record twenty-one point three billion dollars in credit and debit card fees — including four point six billion dollars in fees on the taxes they collect for the government. Card fees are charged as a percentage of the sale. So when gas prices go up, the fee on every gallon goes up with them, automatically. A merchants' coalition that lobbies against these fees estimated in May that, at about four dollars and forty-six cents a gallon, swipe fees worked out to roughly ten and a half cents on every gallon paid for with a credit card. Back in two thousand seven, the industry's total card fees were seven point six billion dollars.

So who actually owns the station? There are about one hundred fifty-two thousand convenience stores in America, and more than one hundred twenty-two thousand of them sell fuel. About fifty-five percent of those fuel-selling stores belong to someone who owns just one store. The big oil brand on the canopy is usually a supply deal, not an owner. Many small owners can't afford to build their own brand, so they sell a major's fuel and fly its flag — and drivers assume the oil company runs the place. Take Exxon. In two thousand eight, ExxonMobil said it would sell all the U.S. stations it still owned. Even then, about three quarters of its roughly twelve thousand U.S. stations were already owned by distributors. The Exxon and Mobil signs stayed up. ExxonMobil kept supplying the fuel — and getting paid for the brand. Not every gallon goes through a convenience store, either. Big-box stores like Walmart, Costco, Sam's Club and Kroger run almost seven thousand fuel sites, and a big forecourt like theirs can often sell about ten times the gallons of an average station. And some oil companies are coming back. Shell and Chevron own and operate stores again. And in twenty twenty-three, BP paid one point three billion dollars for TravelCenters of America — about two hundred eighty highway truck stops. BP had owned that same chain once before, and sold it in nineteen ninety-three.

At the top, though, the business is consolidating. America's biggest convenience chain is 7-Eleven, with about twelve thousand seven hundred U.S. stores. It started in nineteen twenty-seven as an ice house in Dallas. In nineteen ninety-one, the Japanese retailer Ito-Yokado bought seventy percent of its parent company, and since two thousand five, 7-Eleven has been fully Japanese-owned. In twenty twenty-one, it paid twenty-one billion dollars for Speedway — a chain of almost four thousand fuel stations, bought from the refiner Marathon Petroleum. The FTC said 7-Eleven closed the deal even though it knew the deal broke antitrust law — and required it to sell two hundred ninety-three stores across twenty states. Then came the Canadians. Alimentation Couche-Tard started with one store in Laval, Quebec, in nineteen eighty. It bought Circle K in two thousand three, and became America's number two chain — with nearly seventeen thousand stores worldwide. Then it went after 7-Eleven's parent, Seven and i Holdings, eventually offering about forty-seven billion dollars. In July twenty twenty-five, Couche-Tard walked away, saying there had been no "sincere or constructive engagement." This year, 7-Eleven said it expects to close six hundred forty-five North American stores, and it pushed back plans to take its North American business public.

And the whole model is under slow pressure. In twenty twenty-five, the number of gallons sold rose by just half a percent. Total transactions at convenience stores fell three percent, and trips inside the store fell almost two percent. Meanwhile, running a store got much more expensive. NACS says total store operating expenses are up more than twenty-three percent since twenty twenty-one. Wages and benefits went from about eighty thousand dollars per store, per month, to about one hundred four thousand over five years. Then there are electric cars. They're still only two to three percent of the vehicles on U.S. roads. But by January twenty twenty-six, the country had more than seventy-six thousand public charging locations — and nearly a quarter of all U.S. chargers are in California. A driver who charges at home never walks past the coffee machine. That's the real threat to this business: not cheaper gas, but fewer reasons to stop.

So who comes out ahead? When oil spikes, most of the extra money usually goes up the chain — to whoever sells the crude and refines it. The card networks and banks earn more on every gallon, automatically, just because the price went up. And the big chains have scale: in its fiscal year that ended in April twenty twenty-five, Couche-Tard's U.S. fuel margin averaged about forty-five cents a gallon. Who pays? Drivers, obviously. But also the small owner — the one-store operator with an oil company's sign on the canopy, paying rising card fees and rising wages out of a thin slice of every gallon. So a few things are worth knowing. The brand on the sign doesn't tell you who owns the station, or who sets its price. Prices can differ a lot between stations a mile apart, so check a price app before you fill up. If a station posts a lower cash price, that's the card fee you're not paying. And remember where the markup really is: not at the pump, but on the coffee, the snacks and the drinks inside.

Next time on Margin, we follow the money into a business that promises to save you money. If you want to understand how money actually moves before the headlines catch up, subscribe — and follow the money.

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