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Tiermedizin · Roll-ups

Warum sind Tierarztrechnungen so teuer, und wem gehört Ihre Tierarztpraxis wirklich?

Veröffentlicht 10. Oktober 2026

Die kurze Antwort

  • Rund 62 %: So stark stiegen die Tierarztpreise in den USA von 2014 bis 2024 – fast doppelt so schnell wie die Preise insgesamt, die um rund 32,5 % zulegten (BLS-Verbraucherpreisindex).
  • Rund 3.000 Tierarztpraxen und Tierkliniken weltweit betreibt Mars, der Konzern hinter M&M’s, davon mehr als 2.000 in Nordamerika über Banfield, VCA und BluePearl.
  • 9,1 Milliarden US-Dollar zahlte Mars 2017 für VCA. Die FTC ließ den Deal erst durch, nachdem Mars zugesagt hatte, 12 Fach- und Notfallkliniken in 10 lokalen Märkten zu verkaufen.
  • 1,1 Milliarden US-Dollar umfasste JABs Deal für SAGE 2022, drei Jahre nach dem Kauf von National Veterinary Associates (670+ Kliniken). Die FTC verlangte, dass JAB 6 Kliniken verkauft und 10 Jahre lang eine Genehmigung einholt, bevor es Fach- oder Notfallkliniken in der Nähe kauft.
  • Weniger als 10 % der US-Tierarztpraxen gehörten vor einem Jahrzehnt Konzernen. Heute reichen die Schätzungen von 25 % bis fast 50 %, in der Fach- und Notfallmedizin um die 75 %.
  • 18,3 % höher lagen die Durchschnittspreise bei fünf der größten britischen Tierarztgruppen als bei unabhängigen Praxen, so der Abschlussbericht der CMA vom 24. März 2026. Nur 47 % der Kunden von Ketten wussten, dass ihr Tierarzt zu einer Kette gehört.

Wem gehören die meisten Tierarztpraxen in Amerika?#

Der größte Eigentümer von Tierkliniken in Amerika ist ein Süßwarenkonzern. Mars, der Hersteller von M&M’s und Snickers, betreibt mehr als 2.000 Tierkliniken in Nordamerika und rund 3.000 Tierarztpraxen und Tierkliniken weltweit. Fortune hat Mars als größten tiermedizinischen Anbieter des Landes bezeichnet.

Mars ist in Familienbesitz und vor allem für Schokolade bekannt. Zugleich ist es eines der größten Heimtierunternehmen der Welt. Seine Tiernahrungsmarken, Klinikketten und das Laborgeschäft gehören demselben Eigentümer:

Eigentümer

9 Marken, die man für Konkurrenten halten würde. Ein Eigentümer: Mars.

Tierkliniken

  • Banfield
  • VCA
  • BluePearl
  • Linnaeus

Tiermedizinisches Labor

  • Antech

Tiernahrung

  • Pedigree
  • Whiskas
  • Royal Canin
  • Iams

Das Ergebnis: Dasselbe Unternehmen kann das Futter Ihres Hundes herstellen, die Klinik Ihres Hundes betreiben und das Blutbild Ihres Hundes auswerten.

Warum wollen Investoren Tierarztpraxen kaufen?#

Den größten Teil des vergangenen Jahrhunderts war der Tierarzt vor Ort ein kleiner Betrieb, der dem Tierarzt selbst gehörte: eine Praxis, ein Name an der Tür und vielleicht zwei oder drei Ärzte.

Die Tiermedizin ist ein ungewöhnlicher Markt:

  • Tierhalter vergleichen selten Preise. Routinebesuche wie Impfungen und Kontrollen gehen an den, bei dem man zuletzt war.
  • Bei Notfällen wird überhaupt nicht verglichen. Man fährt zur nächsten geöffneten Praxis.
  • Die meisten Rechnungen zahlt der Halter selbst, sofort vor Ort.
  • Wer die Behandlung empfiehlt, verkauft sie meist auch. Das betrifft die Untersuchung, das Blutbild, die Medikamente und manchmal das Futter.

Für einen Investor sieht das nach einem sehr attraktiven Geschäft aus: treue Kunden, stabile Nachfrage und sehr wenig Preiswettbewerb.

Welche Tierarztketten haben Mars und JAB gekauft?#

Zwei Käufer prägen die Geschichte. Mars baute sein Netz durch Übernahmen auf. JAB Holding ist die europäische Investmentfirma, die Panera, Peet’s und Caribou Coffee aufkaufte. 2019 stieg sie in die Tiermedizin ein.

JahrKäuferZielWas es istPreisAuflage der Behörde
2007MarsBanfieldRund 1.000 Praxen, viele davon in PetSmart-FilialenNicht genannt—
Nicht genanntMarsBluePearlNetz aus Fach- und NotfallklinikenNicht genannt—
2017MarsVCAEine der größten Tierklinikketten der USA9,1 Milliarden US-DollarVerkauf von 12 Fach- und Notfallkliniken in 10 lokalen Märkten (FTC, 19. Dezember 2017)
2019JABNational Veterinary Associates (NVA)Mehr als 670 TierklinikenNicht genannt—
2022JABSAGEFach- und Notfallkliniken1,1 Milliarden US-DollarVerkauf von 6 Kliniken; 10 Jahre lang FTC-Genehmigung nötig, bevor eine weitere Fach- oder Notfallklinik im Umkreis von 25 Meilen um eine eigene Klinik in Kalifornien oder Texas gekauft wird (FTC, 13. Juni 2022)

Im Fall JAB wurde die FTC deutlicher. Holly Vedova, Leiterin des Bureau of Competition der FTC, sagte: „Private-Equity-Firmen setzen zunehmend auf Roll-up-Strategien.“

2024 schrieben die Senatoren Elizabeth Warren und Richard Blumenthal an JAB, wegen der Konsolidierung in der Tiermedizin und weil JAB zugleich Tierversicherungen besitzt. In seiner Antwort vom 28. August 2024 erklärte JAB, NVA betreibe weniger als 4 % der Tierkliniken in den USA.

Wie viel der Tiermedizin gehört Private Equity und Konzernen?#

Mars und JAB sind die größten Namen, aber nicht die einzigen. Im vergangenen Jahrzehnt haben Private-Equity-Firmen und Konzernketten Tausende unabhängige Praxen gekauft. Eine offizielle Zählung veröffentlicht niemand, daher schwanken die Schätzungen.

SegmentVor etwa einem JahrzehntHeute
Alle US-TierarztpraxenWeniger als 10 % in KonzernhandSchätzungen von 25 % bis fast 50 %
Fach- und Notfallmedizin—Oft mit rund 75 % angegeben

Zur Fach- und Notfallmedizin gehören Krebsbehandlung, Kardiologie und die 24-Stunden-Klinik, in die man um Mitternacht eilt. Hier ist der Konzernanteil am höchsten.

Wie bei Bestattungsinstituten behält die Praxis oft ihren alten Namen, und das Schild vor der Tür bleibt dasselbe. Was sich ändert: wer die Preise festlegt und wohin der Gewinn fließt.

Wie stark sind die Tierarztpreise gestiegen?#

Das Bureau of Labor Statistics erfasst den Preis tiermedizinischer Leistungen als Teil des Verbraucherpreisindex.

KennzahlZeitraumVeränderung
US-Verbraucherpreisindex Tierarztleistungen2014–2024+62,3 %
Verbraucherpreisindex insgesamt (CPI-U)2014–2024+32,5 %
US-TierarztpreiseAllein 2023+9,4 %
Listenpreise der wichtigsten NVA-Lieferanten (laut JAB)Seit 2021Rund 19 %

Die Tierarztpreise in den USA stiegen in diesem Jahrzehnt fast doppelt so schnell wie die Preise insgesamt.

Ist die Konsolidierung wirklich schuld an den höheren Tierarztrechnungen?#

Die Konsolidierung ist nicht die einzige Ursache, und die Belege aus den USA sind begrenzt.

  • Die Medizin ist besser geworden. Mit Bildgebung, Fachärzten und Krebsbehandlung ist die Tiermedizin weit fortschrittlicher geworden, und das kostet Geld.
  • Praxen sagen, ihre eigenen Kosten seien gestiegen. JAB erklärte dem Senat, die Listenpreise seiner wichtigsten Lieferanten seien seit 2021 um rund 19 % gestiegen.
  • Manche Eigentümer sagen, ihre Reichweite sei klein. Laut JAB betreibt NVA weniger als 4 % der Tierkliniken in den USA.
  • Behörden haben einige Deals eingeschränkt. Die FTC zwang Mars zum Verkauf von 12 und JAB zum Verkauf von 6 Kliniken, bevor sie die Deals genehmigte.

In Amerika lässt sich schwer sagen, wie viel des Preisanstiegs genau davon abhängt, wem die Praxis gehört. Deshalb ist die britische Untersuchung wichtig. Ihre Ergebnisse stammen vom britischen Markt und lassen sich nicht direkt auf die USA übertragen.

Was fand Großbritanniens Untersuchung des Tierarztmarkts?#

2023 leitete die britische Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authority (CMA) eine Untersuchung des Tierarztmarkts ein. Sie dauerte zweieinhalb Jahre. Der Abschlussbericht erschien am 24. März 2026.

Ergebnis der CMAZahl
Durchschnittlicher Anstieg der Tierarztpreise in Großbritannien, 2016–202363 %
Allgemeine Inflation im selben Zeitraum32 %
Anteil der Praxen im Besitz großer Gruppen 201310 %
Anteil der sechs großen Gruppen heuteRund 60 %
Preisaufschlag bei fünf großen Gruppen gegenüber unabhängigen Praxen18,3 %
Durchschnittlicher Preisanstieg vier Jahre nach einer Übernahme (mindestens 3 Gruppen)Rund 9 %
Kettenkunden, die wussten, dass ihr Tierarzt zu einer Kette gehört47 %

Von den sechs großen Gruppen gehören IVC, VetPartners und Medivet Private-Equity-Firmen. Linnaeus gehört Mars. CVS und Pets at Home sind börsennotiert.

Bessere Ausstattung und steigende Kosten erklärten einen Teil des Anstiegs. In den Worten der Behörde rechtfertigten sie aber nicht „das volle Ausmaß“.

Welche neuen Regeln hat Großbritannien für Tierärzte eingeführt?#

Nach der am 22. September 2026 erlassenen CMA-Anordnung müssen britische Tierarztpraxen künftig:

  • Preislisten für Standardleistungen veröffentlichen
  • auf ihren Schildern und Websites zeigen, ob sie unabhängig sind oder zu einer Gruppe gehören
  • für jede Behandlung, die kein Notfall ist und voraussichtlich 500 Pfund oder mehr kostet, einen schriftlichen Kostenvoranschlag geben
  • Tierhalter darauf hinweisen, dass sie ein schriftliches Rezept bekommen und das Medikament anderswo kaufen können, wobei die Rezeptgebühr auf 21 Pfund begrenzt ist

In den USA gibt es auf nationaler Ebene bisher nichts Vergleichbares. Die FTC prüft große Deals einzeln, wie sie es bei Mars und bei JAB getan hat.

Wer profitiert von der Konsolidierung in der Tiermedizin, und wer zahlt?#

Die Käufer gewinnen. Zu ihnen gehören ein Süßwarenkonzern, ein Investor aus der Kaffee- und Backwarenbranche und eine lange Liste von Private-Equity-Firmen. Sie haben ein Geschäft gefunden, in dem Kunden selten Preise vergleichen.

Die Tierhalter zahlen. Oft in ihrem stressigsten Moment und oft, ohne zu wissen, wessen Praxis sie gerade betreten haben.

Wie kann ich meine Tierarztrechnung senken?#

  1. Fragen Sie, wem Ihre Tierarztpraxis gehört.
  2. Verlangen Sie einen schriftlichen Kostenvoranschlag vor jeder größeren Behandlung.
  3. Bitten Sie um ein schriftliches Rezept und vergleichen Sie dann den Preis des Medikaments online.
  4. Rufen Sie eine zweite Praxis an, wenn es kein Notfall ist.

Fragen, die wirklich gestellt werden

Warum sind Tierarztrechnungen so teuer?

Die Tierarztpreise in den USA stiegen von 2014 bis 2024 um rund 62 %, fast doppelt so stark wie die Preise insgesamt mit rund 32,5 %. Fortschrittlichere Medizin und höhere Lieferantenkosten sind ein Teil der Erklärung. Auch die Konsolidierung spielt eine Rolle: Konzerne und Private Equity haben Tausende Praxen gekauft, in einem Markt, in dem Kunden selten Preise vergleichen.

Gehören Mars Tierarztpraxen?

Ja. Mars, der Hersteller von M&M’s und Snickers, betreibt mehr als 2.000 Tierkliniken in Nordamerika und rund 3.000 weltweit. Zu seinen Ketten gehören Banfield, VCA und BluePearl in den USA sowie Linnaeus in Großbritannien. Außerdem gehört ihm das Laborunternehmen Antech.

Wie viel zahlte Mars für VCA?

Mars zahlte 2017 für VCA 9,1 Milliarden US-Dollar. Die FTC ließ den Deal durch, nachdem Mars zugesagt hatte, 12 Fach- und Notfallkliniken in 10 lokalen Märkten zu verkaufen.

Wem gehört National Veterinary Associates (NVA)?

JAB Holding kaufte NVA 2019, als es eine Kette mit mehr als 670 Tierkliniken war. JAB ist die europäische Investmentfirma, die Panera, Peet’s und Caribou Coffee aufkaufte. Laut JAB betreibt NVA weniger als 4 % der Tierkliniken in den USA.

Welcher Anteil der Tierarztpraxen gehört Konzernen oder Private Equity?

Es gibt keine offizielle Zählung, daher schwanken die Schätzungen. Vor etwa einem Jahrzehnt gehörten weniger als 10 % der US-Tierarztpraxen Konzernen. Heute reichen die Schätzungen von 25 % bis fast 50 %, in der Fach- und Notfallmedizin um die 75 %.

Sind Tierarztketten teurer als unabhängige Tierärzte?

In Großbritannien stellte die CMA fest, dass die Preise bei fünf der größten Gruppen im Schnitt 18,3 % höher lagen als bei unabhängigen Praxen. Bei mindestens drei Gruppen führte der Kauf einer Praxis vier Jahre später zu rund 9 % höheren Preisen. In den USA lässt sich schwerer sagen, wie stark die Eigentümerschaft selbst die Preise treibt.

Wie kann ich beim Tierarzt Geld sparen?

Fragen Sie, wem Ihre Tierarztpraxis gehört, und lassen Sie sich vor jeder größeren Behandlung einen schriftlichen Kostenvoranschlag geben. Bitten Sie um ein schriftliches Rezept, damit Sie Medikamentenpreise online vergleichen können. Bei allem, was kein Notfall ist, ist es völlig in Ordnung, eine zweite Praxis anzurufen.

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Quellen

Alle Zahlen und Daten stammen aus öffentlicher Berichterstattung.

  1. ·U.S. Bureau of Labor Statistics — CPI: Veterinarian services; CPI-U annual averages
  2. ·FTC — Mars / VCA consent order (Dec. 19, 2017)
  3. ·FTC — JAB Consumer Partners / SAGE Veterinary Partners (June 13, 2022)
  4. ·JAB — Letter to Senators Warren and Blumenthal (Aug. 28, 2024)
  5. ·UK Competition and Markets Authority — Veterinary services market investigation, final report (March 24, 2026)
  6. ·Mars Veterinary Health and Mars Petcare — company websites
  7. ·Fortune — Mars and the vet clinic business (June 2024)
  8. ·PBS NewsHour — Private equity ownership of vet clinics (2026)
  9. ·American Economic Liberties Project — Corporate takeover of veterinary practices (May 2025)
  10. ·PE Professional — Ares and OMERS sell NVA to JAB (June 2019)
  11. ·Wikipedia — Banfield Pet Hospital

Nichts davon ist eine Anlageberatung. Die Zahlen sind Spannen aus öffentlicher Berichterstattung und variieren je nach Markt und Betreiber.

Vollständiges TranskriptAlles, was im Video gesagt wird · 1.255 WörterAnzeigen

Das Video ist auf Englisch; hier steht wörtlich, was darin gesagt wird.

The biggest owner of veterinary hospitals in America is a candy company. Mars — the maker of M&M's and Snickers — runs more than two thousand animal hospitals across North America, and about three thousand worldwide. Over the decade from twenty fourteen to twenty twenty-four, U.S. vet prices rose about sixty-two percent — nearly twice as fast as prices overall. And most pet owners have no idea who owns their vet. When Britain's competition regulator finally checked, fewer than half of the people using a big chain even knew their practice belonged to one. It also found prices at five of the biggest groups running about eighteen percent higher than at independent vets. So who's really behind the clinic where you take your dog — and why does the bill keep growing? Let's follow the money.

Here's how vet care is supposed to work. For most of the last century, the local vet was a small business owned by the vet — one clinic, one name on the door, maybe two or three doctors. And it's an unusual kind of market. Pet owners rarely compare prices. Routine visits — vaccines, checkups — go to whoever you saw last time. The rest are emergencies, where nobody shops at all. Most bills are paid by the owner, on the spot. And the business recommending the treatment is usually the same business selling it — the exam, the bloodwork, the medicine, sometimes the food. To an investor, that looks like a very attractive business: loyal customers, steady demand, and very little price competition. So the investors showed up.

Start with the candy company. Mars is family-owned and best known for chocolate. But it's also one of the biggest pet companies on Earth: Pedigree, Whiskas, Royal Canin and Iams are all Mars brands. In two thousand seven, Mars acquired Banfield, the chain that runs many of its roughly one thousand clinics inside PetSmart stores. It added BluePearl, a network of specialty and emergency hospitals. Then, in twenty seventeen, it paid nine point one billion dollars for VCA, one of the largest animal hospital chains in the country. The Federal Trade Commission let the deal go through — after Mars agreed to sell twelve specialty and emergency clinics in ten local markets. Mars also owns Antech, a veterinary lab business, and hospital chains in Europe and Asia — including Linnaeus in Britain, which comes back later in this story. All together, Mars runs about three thousand vet clinics and hospitals worldwide. So the same company can make your dog's food, run your dog's hospital, and process your dog's blood test.

The second buyer may sound familiar. In our very first episode, we met JAB Holding — the European investment firm that bought up Panera, Peet's and Caribou Coffee. In twenty nineteen, JAB bought National Veterinary Associates, a chain of more than six hundred seventy animal hospitals. Three years later, it agreed to pay one point one billion dollars for SAGE, a group of specialty and emergency clinics. This time, the FTC set tougher conditions: JAB had to sell six clinics, and for ten years it needs the FTC's approval before buying another specialty or emergency clinic within twenty-five miles of one it already owns in California or Texas. The head of the FTC's competition bureau said it plainly: "Private equity firms increasingly engage in roll up strategies." In twenty twenty-four, Senators Elizabeth Warren and Richard Blumenthal wrote to JAB about vet consolidation — and about JAB owning pet insurance companies too. In its reply, JAB said NVA runs fewer than four percent of America's vet hospitals.

Mars and JAB are the biggest names, but they're not alone. Over the past decade, private-equity firms and corporate chains have bought thousands of independent practices. Nobody publishes an official count, so estimates vary. About a decade ago, corporations owned less than ten percent of U.S. vet practices. Today, estimates run from about a quarter to nearly half. In specialty and emergency care — cancer treatment, cardiology, the twenty-four-hour hospital you rush to at midnight — the corporate share is often put at around three quarters. And just like the funeral homes in our last episode, the clinic often keeps its old name. The sign out front says the same thing it always did. What changes is who sets the prices — and where the profit goes.

Now, the bill. The Bureau of Labor Statistics tracks the price of veterinary services as part of the consumer price index. From twenty fourteen to twenty twenty-four, that index rose about sixty-two percent. Prices overall rose about thirty-two and a half percent over the same years. In twenty twenty-three alone, vet prices jumped more than nine percent. To be fair, consolidation isn't the only force at work. Pet medicine has become far more advanced — imaging, specialists, cancer treatment — and that costs money. Clinics say their own costs have climbed too: JAB told the Senate its major suppliers' list prices had risen about nineteen percent since twenty twenty-one. So in America, it's hard to say exactly how much of the increase comes from who owns the clinic. Which is why what happened in Britain matters.

In twenty twenty-three, Britain's Competition and Markets Authority opened an investigation into the vet market. It took two and a half years. Here's what it found. Between twenty sixteen and twenty twenty-three, average vet prices in the U.K. rose sixty-three percent — against thirty-two percent general inflation. Six large groups now own about sixty percent of British vet practices. In twenty thirteen, large groups owned just ten percent. Three of the six are owned by private-equity investors. One, Linnaeus, is owned by Mars. Prices at five of the big groups were, on average, eighteen point three percent higher than at independent practices. For at least three of them, buying a practice led to average prices about nine percent higher, four years on. Better equipment and rising costs explained part of the increase — but, in the regulator's words, not "the full extent" of it. And fewer than half of the people using a big chain knew their vet was part of one.

So Britain acted. Under rules finalized this year, vet practices there will have to publish price lists for standard services, show on their signs and websites whether they're independent or part of a group, give a written estimate for any non-emergency treatment expected to cost five hundred pounds or more, and tell owners they can get a written prescription and buy the medicine elsewhere — with the prescription fee capped at twenty-one pounds. In the U.S., there's been nothing comparable at the national level so far. The FTC reviews big deals one at a time, as it did with Mars and with JAB. So who comes out ahead? The buyers — a candy company, a coffee-and-bakery investor, and a long list of private-equity firms — who found a business where customers rarely compare prices. Who pays? Pet owners, often in their most stressful moment, often without knowing whose clinic they're standing in. So ask who owns your vet. Ask for a written estimate before any big treatment. Ask for a written prescription, and compare the price online. And for anything that isn't an emergency, it's okay to call a second clinic.

Next time on Margin, we follow the money somewhere you spend it every week without a second thought. If you want to understand how money actually moves before the headlines catch up, subscribe — and follow the money.

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